ETEP Fortbildung

Kennen Sie Mary Wood? Oder Marita Bergsson? Nein? Macht nichts, auch für uns waren das erst einmal neue Namen. Die eine (Mary Wood) hat in Amerika das ETEP-Programm zu Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzen auf die Beine gestellt. Die andere (Marita Bergsson) hat dieses Programm aus dem amerikanischen ins deutsche Übersetzt und hier einen Verein gegründet, welcher ebendiese Kompetenzen mit ETEP zu fördern sucht.

Wir sind über unsere Kooperation mit dem regionalen Beratungs- und Förderzentrum (rBFZ) in Kontakt gekommen und haben in diesem Schuljahr einen Lehrer unserer Schule zusammen mit einer Förderschullehrerin doppelt besetzt in einer Berufsvorbereitenden Klasse eingesetzt, die sich im Rahmen von ETEP zertifizieren lassen.

Das alles machen wir zum einen deshalb, um unsere eigene Arbeit mit diesen Jugendlichen kontinuierlich weiterzuentwickeln, und zum anderen um die Kompetenzen die im rBFZ vorhanden sind auch in der Berufsschule zur Wirkung zu bringen. Denn, auch wenn es inzwischen viele gute ausgebildete Pädagogen und tolle Programme gibt, es leider noch immer so ist, dass die Systeme untereinander sich nicht gut kennen.

Wir sind jedenfalls sehr glücklich jetzt viel enger mit dem rBFZ und den Förderschullehrer:Innen zusammen zu arbeiten und von den Erfahrungen in Diagnostik und pädagogischem Handeln profitieren zu dürfen.

Und wer mehr zu ETEP erfahren möchte sollte HIER schauen.

Tag der offenen Berufsschule

Und schon ist er wieder vorbei, der Tag der offenen Berufsschule (TOB) – 8 Schulen, 54 Schüler:innen mit 8 Begleiter:innen konnten an 5 verschieden Stationen das Konzept und die inhaltliche Arbeit der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung kennenlernen. Uns ist dabei immer besonders wichtig, dass die Schüler:innen miteinander in Kontakt kommen und wir ein realistisches und ehrliches Bild unserer Arbeit vermitteln. Besonders schön ist dabei, dass die Schüler:innen, welche heute den TOB mit uns gestaltet haben, zu großen Teilen selber letztes Jahr zu Gast an unserer Schule waren.

Wie in jedem Jahr gab es neben den inhaltlichen Einblicken, dem Bewegungsquiz und dem geführten Rundgang auch in diesem Jahr ein kostenloses kulinarisches Angebot der Cafeteria. Ganze 2 kg Butter, 4 kg Mehl und 2l Milch waren allein nötig um die unzähligen Waffeln herzustellen die heute verspeist wurden.

Die Rückmeldungen der Schüler:innen und Begleiter:innen waren wieder durchgängig positiv – und damit ist auch in diesem Jahr der TOB eine gelungene Veranstaltung gewesen. Auch wenn in diesem Jahr deutlich weniger Schüler:innen zu Gast waren als noch 2021.

Danke sagen möchten wir allen Lehrer:innen, die diesen Tag mit viel Engagement überhaupt erst ermöglichen. Und natürlich den Schüler:innen der BZ22a, c und d – die heute viel Freude und Energie ihre WMS präsentiert haben.

Also bis zum nächsten Jahr – wir freuen uns drauf!

Beitragsbild: J. Schlegel 2022

Wie man den Bogen spannt

Als unsere Sozialpädagogin mit dem Vorschlag kam, doch mal gemeinsam mit der BZB Klasse zum Bogenschießen zu gehen, war ich gleich begeistert – auch weil ich selbst unbedingt mal Bogenschießen wollte.

Frau El Amraoui hat sich dann direkt um alles gekümmert und schon ein paar Wochen später waren wir mit der Klasse auf dem Weg zum Jugendhaus Heideplatz, wo wir mit einem Trainer zum Bogenschießen verabredet waren.

Bereits nach einer kurzen Einweisung und den üblichen Sicherheitshinweisen ging es mit dem Bogenspannen los und die Pfeile flogen auf die Zielscheiben. Wir haben nach dem warmschießen zwei Gruppen gebildet die gegeneinander angetreten sind – und um das ganze spannender zu gestalten konnten wir mit der Cafeteria aushandeln, dass die Gewinnen ein kostenloses Mittagessen in der Schulmensa gewinnen.

Am Ende habe ich nur einmal auf die Zielscheibe geschossen aber mit viel Freude meine Schüler:innen beobachtet und eine Menge neuer Eindrücke gewonnen, die helfen sinnvoll den Unterricht zu gestalten. Bogenschießen ist ein Konzentrationssport – eine Fähigkeit die Schule auch oft gefordert und selten gefördert wird. Wir arbeiten daran.

Besuch im Naxos Atelier

Kennen Sie das Naxos Atlier? Nein? Wir waren im letzten Schuljahr das erste Mal mit einer Klasse dort zu einem Graffiti Workshop – was allen so gut gefallen hat, dass wir es in diesem Schuljahr direkt mit zwei BzB Klassen hingegangen sind.

Die Schüler:innen lernen an diesem wunderbaren und lebendigen Ort die Subkultur der Streetart kennen und wie man selbst Buchstaben proportional richtig zeichnet. Gleichzeitig wird bei einem Rundgang durch die Naxoshallen auf die Frankfurter Geschichte zur NS Zeit eingegangen und Bezüge zur Lebenswelt der Schüler:innen hergegestellt.

Locker, ungezwungen und mit viel Freude verfliegt die Zeit sehr schnell und plötzlich steht man im Hof der Naxoshalle, hat sich einen Kittel übergeworfen, und probiert sich selbst daran mittels Sprühdose das gemeinsame Werk an eine Wand zu bringen. Und das geht erstaunlich gut und das fertige Werk wird als Klassenfoto in Postergröße schon nächste Woche den Klassenraum verschönern und daran erinnern was wir gemeinsam erreichen können.

Und zu der Eingangsfrage: Wenn Sie es noch nicht kennen – das Naxos Atelier bietet jeden Mittwoch von 14 bis 19 Uhr ein offenes Angebot an. Das lohnt sich. Mehr zu sehen gibt es auch auf Instagram @naxos_atelier

get involved!

Dank des Engagements unseres Klassen- und Schulsprechers konnten die Studierenden des zweiten Semesters der Abendrealschule am 19.10.2022 die Demokratiemesse „Get involved“, im Frankfurter Römer, besuchen.

Zuerst erkundeten die Studierenden, während einer interessanten Führung durch den Römer, die Räumlichkeiten, den Kaisersaal und den Plenarsaal. Die Führung wurde durch einen Abgeordneten der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung geleitet und es konnten viele Fragen gestellt werden, z. B. warum der Römer eigentlich Römer heißt, wie die Sitzungen ablaufen und welche Themen dort besprochen werden.

Im Anschluss an die Führung hatte jeder die Möglichkeit, sich bei den Ständen der verschiedenen Organisationen, Jugendparteien und Verbänden darüber zu informieren, wie man sich in Frankfurt engagieren kann.

Fit für den Ernstfall

Sieben Lehrer:innen der Wilhelm-Merton-Schule wurden im Oktober zu Brandschutz- und Evakuierungshelfern fortgebildet.

Auf eine Theorieauffrischung zum Thema Brandentstehung und Brandschutz folgten praktische Übungen, um einen sicheren Umgang mit verschiedenen Feuerlöscher-Modellen zu erlernen. Damit sind wir auch für eventuelle Notfälle professionell gewappnet – gleichwohl sicher alle hoffen, das gelernte nie anwenden zu müssen.

Was für ein Glück

Hurra Ferien, was ein Glück – ein Satz der heute häufig viel. Zurecht wie wir finden, denn Ferien sind wirklich ein Glück. Eines von vielen. Wir empfinden Schule allerdings meist auch als Glück. Oder wenn die Eintracht den Europapokal gewinnt, dann ist das einfach ein großes Glück für alle.

Aber kann man Gück lernen? Gar ein ganzes Schulfach daraus machen?

Einige unserer Kolleg:innen werden im November ein eintägiges Seminar zum Thema besuchen und hoffentlich mit interessanten Impulsen zurückkommen. Denn es gibt die Möglichkeiten, sich für das Schulfach Glück ausbilden zu lassen und an der Schule zu erproben. Eine Finanzierung über die Landesmittel konnten wir für das laufende Schuljahr sichern – was ein Glück dass das Land auch solche Projekte ermöglicht. Wer mehr Wissen möchte kann sich gerne bei uns melden und nachfragen oder schaut bei unserem Kooperationspartner auf die Homepage: www.createyourlife-sethasa.de/

Wir wünschen schöne und glückliche Herbstferien!

Der Tombolagewinn.

Seit heute hat unsere Schule endlich wieder eine gemütliche Sitzgelegenheit im ersten Stock. Der Übergang von Neu- in den Altbau wurde aufgeräumt und mit neuen Möbeln bestückt – natürlich Brandschutzkonform alles feuerfest.

Und das Beste daran? Es hat nichts gekostet, denn diese neuen Sitzmöbel haben wir in einer Tombola gewonnen.

Immer wenn eine Schule, oder eine andere öffentliche Einrichtung, umbaut oder Möbel nicht mehr benötigt wird zu erst bei allen anderen angefragt ob es nicht jemand anderes gebrauchen kann. In diesem Fall war der Andrang so groß, dass das Los entscheiden musste wer die Möbel bekommt. Und die Glücklichen waren dann wir. Gestern wurde es geliefert, heute ist bereits alles geputzt und aufgebaut.

Die Litfaßsäule die ebenfalls abzugeben war, haben wir leider nicht bekommen. Aber wer weiß? Vielleicht liest jemand ja diese Zeilen und hat eine Litfaßsäule abzugeben – wir würden uns sehr freuen!

Wir suchen Unterstützung.

Auf der Schulseite zur Löwengasse hin gab es mal, vor langer langer Zeit einen kleinen Spazierpfad, der über die Jahre verwunschen und verwachsen ist. Wir möchten dieses Pfad gerne als Barfußpfad erneuern und den Schuler:innen so eine kleine Auszeit ermöglichen. Und jetzt brauchen wir nur noch Ihre Hilfe.

Sie haben einen Gartenbaubetrieb und suchen noch nach einem tollen Gesellenstück? Oder gar einem sinnstiftendem Meisterprojekt? Oder Sie finden die Idee einfach toll und möchten uns finanziell mit einer Zweckmittelgebunden Spende helfen? Wir fänden all das wirklich toll! Schreiben Sie uns einfach an sascha.roggenbuck@stadt-frankfurt.de

Die Cafeteria ist wieder geöffnet!

Die zweite Schulwoche läuft und wir haben noch immer eine kaputte Dachterrasse überm Kopf und trotzdem fünf Tage die Woche geöffnet. Zweiundfünfzig Schüler:innen schneiden, kochen, belegen, servieren und kassieren angeleitet von zwei Küchenmeistern, einer Hasuwirtschaftsleiterin und einer Religionslehrerin mit viel Cafeteriaerfahrung für das Wohl unserer Gäste. Und das klappt schon vom ersten Tag weg richtig gut! Und es wird von Woche zu Woche immer besser werden. Denn ungefähr achtundvierzig Unterrichtsstunden pro Woche, womit wir auf etwa einundzwanzig echte Öffnungsstunden kommen, sind eine ganze Menge Zeit aufs Schuljahr gerechnet. Genügend Zeit um alles in Ruhe zu lernen.

Stolz sind wir aber nicht nur auf unsere Schüler:innen. Stolz sind wir auch daruf, dass wir unsere Mengen an Plastikmüll deutlich reduziert haben, in dem wir keine Einweg-togo-Behälter mehr anbieten. Auch die Deckel für Kaffeebecher haben wir gestrichen – wer seinen Kaffee unbedingt aus einem Pappbecher trinken möchte soll das tun aber einen Plastikdeckel braucht es dafür doch nicht. Besser wäre es noch, einen eigenen Kaffeebecher mitzubringen und ganze 0,25 € Preisnachlass auf den Kaffee als Belohnung zu erhalten.