"Ein Stück gemeinsames Leben.“

 

Das neue Landesprogramm InteA (Integration und Abschluss) ist eine Vollzeitform (28 Unterrichtsstunden, davon 12 - 16 Stunden Deutsch als Zweitsprache/DaZ im ersten Jahr) im Rahmen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, für alle Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger die mindestens 16 und unter 18 Jahre alt sind für Asylbewerber, die zwischen 16 und 20 Jahre alt sind.

Ziel dieses bis zu zweijährigen Programms ist der Erwerb eines Sprachniveaus, das den jungen Menschen den Erwerb eines Schulabschlusses und den Übergang in die duale Berufsausbildung oder ein weiterführendes schulisches Angebot ermöglicht. Dazu bietet die Wilhelm-Merton-Schule die Teilnahme an folgenden Prüfungsformaten an:

-      DSD Pro (Deutsches Sprachdiplom) auf dem Niveau B1 (einmal jährlich im April/Mai)

-      externe Nichtschülerprüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses (halbjährlich)

Die Beschulungsdauer in InteA beträgt 24 Monate mit der Möglichkeit, danach das Schuljahr zu beenden, wenn eine Teilnahme an der DSD Pro Prüfung und der Übergang in eine im September beginnende Ausbildung oder Schulform angestrebt wird.

Für Jugendliche (und junge Erwachse unter 22 Jahre im Rahmen von Kontingentsplätzen) die nach Beendigung von InteA noch kein ausreichendes Sprachniveau erwerben konnten, um einen Schulabschluss zu erreichen und/oder in eine Ausbildung überzugehen, ist ein Übergang in die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung möglich.

Junge Erwachsene haben (über die Kontingentplätze in den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung hinaus) die zudem Möglichkeit, sich für die Abendhauptschule mit weiterer Sprachförderung an der Wilhelm-Merton-Schule zu bewerben.

Aufgrund der Möglichkeit einen Hauptschulabschluss zu erwerben, werden im zweiten InteA-Jahr nur noch 8-12 Stunden DaZ und dafür verstärkt die prüfungsrelevanten Fächer Englisch, Naturwissenschaften und Gesellschaftslehre unterrichtet.

Die Wilhelm-Merton-Schule ist Schwerpunktschule für das Landesprogramm InteA. In sechs bis acht leistungsdifferenzierten Intensivklasse erhalten Schülerinnen und Schüler eine intensive Sprachförderung, eine schulische Grundbildung und eine erste Möglichkeit der beruflichen Orientierung.

Die Aufnahme der Schülerinnen und Schüler erfolgt ausschließlich über das Aufnahme- und Beratungszentrum.

 

Aufnahmekriterien:

  • Die Jugendlichen sind bei Beginn der Beschulung mindestens 16 und unter 18 Jahre alt, bzw. sind Asylbewerber und zwischen 16 und 20 Jahre alt. Vereinbaren Sie dennoch einen Beratungstermin im Aufnahme- und Beratungszentrum für eine individuelle Beratung.
  • Die Beschulung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF) beginnt erst mit der Zuweisung zu einer Gebietskörperschaft.
  • Die Beschulung kann ausschließlich im zuständigen Schulamtsbezirk stattfinden. (Nur wer in Frankfurt wohnt und gemeldet ist, kann auch in Frankfurt zur Schule gehen!) Dies gilt auch, wenn bereits eine Schulzuweisung stattgefunden hat oder die Beschulung sogar schon begonnen hat und erst danach eine Verlegung oder ein Umzug in einen anderen Schulamtsbezirk stattfindet.

Weiter Information zur Terminvereinbarung und Beratung im Aufnahme- und Beratungszentrum finden Sie hier!

 

Kontakt und Beratung:

Frau Kalb-Gloger
Raum 006

Tel: 069 / 212 - 47305

Fax: 069 / 212 - 46868

mail: daniela.gloger(at)stadt-frankfurt.de


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