Sport- und Fitnesskaufmann/-kauffrau Sportfachmann/ -fachfrau

Beschreibung:

Mit Inkrafttreten der Ausbildungsordnung für die Sport- und Fitnesskaufleute im Jahre 2001 wurde in der Sportbranche ein spezieller kaufmännischer Ausbildungsberuf geschaffen. Sport- und Fitnesskaufleute arbeiten in verschiedenen Bereichen: Sportvereine- und verbände, Fitnesscenter, Sportstudios und Sportanlagen, Sportschulen, Sport- und Wellnesshotels sowie kommunale Sport- und Sportstättenverwaltungen.

Sport- und Fitnesskaufleute sind tätig

  • im Bereich der Organisation und Verwaltung von Veranstaltungen,
  • im Personalwesen,
  • im betrieblichen Rechnungswesen,
  • im Finanzwesen,
  • im Bereich der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit,
  • bei der Konzeption von neuen Sport- und Freizeitangeboten,
  • im Bereich der Anmeldung und Rezeption oder
  • in der Mitgliederorganisation.

Für wen ist dieser Beruf geeignet?

Wenn Sie

  • Freude an selbstständiger Arbeit haben,
  • Spaß an Teamarbeit und Kontakt zu anderen Menschen haben,
  • gern organisieren,
  • flexibel und geduldig sind,
  • einen Faible für Sport haben,
  • über ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen verfügen,
  • Interesse an den vielfältigen Sportangeboten haben und
  • über Grundlagen einer Beratungskompetenz verfügen,

dann sind Sie für diesen Beruf geeignet.

Wie lange dauert die Ausbildung und in welcher Form findet sie statt?

Die Ausbildung erfolgt nach dem dualen System in dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Die Ausbildung ist für drei Jahre konzipiert; der schulische Teil der Ausbildung ist nach dem Lernfeldkonzept organisiert. Die Ausbildungsdauer kann bei guter Leistung um ein halbes Jahr reduziert werden. 

Die Ausbildung bei uns

Der Beruf Sport- und Fitnesskauffrau / -kaufmann wird seit 2002 an der Wilhelm-Merton-Schule unterrichtet. Die Inhalte der schulischen Ausbildung haben - entgegen vieler Schülererwartungen - über alle drei Jahre einen kaufmännischen Schwerpunkt.

Seit 2007 bilden wir zusätzlich der Beruf Sportfachmann /-frau aus. Die ersten beiden Ausbildungsjahre der Berufe unterscheiden sich inhaltlich nicht. Das dritte Ausbildungsjahr hat beim Sportfachmann/-frau einen sportlichen Schwerpunkt.

Insgesamt stehen im schulischen Teil der Ausbildung beider Berufe neben dem fachlichen vor allem die Vermittlung bzw. Förderung von eigenständigem Lernen und die Förderung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund.

Unsere Bildungsgangkonferenz setzt im Lehrerinnenteam den Rahmenlehrplan des Landes Hessen geschäftsprozessorientiert und schülernah um. Im Sinne der Öffnung der Schule nach außen und im Zuge der Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb, finden auch extracurriculare Aktivitäten mit den Lerngruppen der Sport- und Fitnesskaufleute / Sportfachleute statt. So werden zum Beispiel von den Schülern organisierte Betriebsbesichtigungen mit sportlichem Schwerpunkt durchgeführt, um den Lernenden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten ihres Berufes aufzuzeigen. Im Sinne des eigenverantwortlichen Lernens werden handlungsorientiert Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern durchgeführt. Zu Beginn des Schuljahres 2007/2008 waren die beiden Unterstufen zusammen auf einer zum großen Teil selbst organisierten Klassenfahrt mit erlebnispädagogischer Ausrichtung.

Einige Eindrücke zum "schulischen und außerschulischen" Lernen der Sport- und Fitnesskaufleute / Sportfachleute an der Wilhelm-Merton-Schule vermitteln die folgenden Fotos:

 

Betriebsbesichtigungen
Forming Place, Frankfurt
Squash Haus Fitness, Friedberg

 

 

Projektarbeit im Lernfeld 8
Menschenkicker Marktplatz, Seligenstadt


Beachvolleyballturnier, Egelsbach

 

Studiengang
Klettergarten, Friedrichsdorf

 

Klassenfahrt
Pfadfinderzentrum Donnerskopf, Bodenrod

 


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„Unsere Schule ist mehr als ein Unterrichtsort, sie ist für alle Beteiligten auch ein Stück gemeinsames Leben.“

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