Individuelle Förderung

Einer der Grundgedanken der Verordnung der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung ist die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage von Förderplänen bzw. deren Fortschreibung. Die Kollegien sind aufgefordert diesem Grundgedanken auch in einem schuleigenen Konzept Rechnung zu tragen.

An unserer Schule wurden bei unterschiedlichen Gelegenheiten, zuletzt an dem pädagogischen Tag im Schuljahr 06/07 Bestandteile einer individuellen Förderung benannt: Einstufungstests und Aufnahmegespräche, Fördergespräche im Verlauf des Schulbesuchs, Dokumentation der Gespräche über die bzw. mit den Schülerinnen und Schülern in einem Förderplan. Es ist unser Ziel, den Schülerinnen und Schülern eine individuell angemessene berufliche Perspektive aufzuzeigen und sie auf einen individuell angemessenen Abschluss an der Wilhelm-Merton-Schule vorzubereiten.


An mehreren Stellen wird bereits an Elementen aus den Förderplänen gearbeitet:

  • Bis zum Halbjahresende wird für jeden Schüler / jede Schülerin eine Empfehlung für eine berufliche Perspektive und der individuell zu erreichende Schulabschluss (Abschluss der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung ohne / mit / mit qualifizierendem Hauptschul-abschluss und mit Realschulabschluss) erstellt.
  • Die Klassenkonferenzen sind das Beratungsgremium, in denen über die Perspektiven für jeden einzelnen Schüler / jede einzelne Schülerin gesprochen wird.
  • Die Klassenlehrer/ - innen führen die Einzelgespräche mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit den Sozialpädagoginnen
  • Die Ergebnisse der Gespräche werden in einem Protokoll / Dokument festgehalten.

In diesen Zielvereinbarungen werden Aussagen getroffen, die die berufliche Perspektive als auch die schulischen Ziele enthalten. Die Ergebnisse der Gespräche werden in einem Dokument festgehalten und von beiden Seiten (Schülerinnen und Schüler / Eltern und Lehrerinnen und Lehrer / Sozialpädgoginnen) unterschrieben. Da sich beide Seiten (Schüler und Schule) verpflichten für die Zielerreichung bestimmte Aufgaben zu erfüllen bzw. Maßnahmen durchzuführen, kommt eine Art Lernvertrag zu Stande. Für die Schülerinnen und Schüler sind damit beruflichen Perspektiven und das Erreichen eines Schulabschlusses transparent und strukturiert dargestellt. Eine grafische Darstellung zum Förderkonzept finden Sie hier.


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„Unsere Schule ist mehr als ein Unterrichtsort, sie ist für alle Beteiligten auch ein Stück gemeinsames Leben.“

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Wir sind Preisträger des Innovationspreises der VhU